|
Nach soviel Natur wäre es doch nett, wieder ein wenig Neonlights mitzubekommen. Von Laughlin haben wir viel gehört, waren aber noch nie dort. Sie gilt als drittgrößte Casinostadt nach Las Vegas und Reno, aber ein "Vegas für Arme" war nicht der Grund unserer |
Anreise, sondern die interessante Lage direkt am Colorado mit vielen Orten in Reichweite, die den "Geist" früherer Zeiten sehr gut bewahren konnten. Einfach ideal, wenn man günstig und bequem übernachten kann und unzählige Ausflugsziele in nächster |
Route 66
|
Nähe hat. Die Fahrt von 29 Palms nach Laughlin über die Amboy Road und später über die Route 66 kann unglaublich Spaß machen, wenn man empfänglich ist fürs Morbide oder Filme mag mit verlassenen, trostlosen Gegenden. Immer wenn man glaubt, dass es |
Salt Ponds
|
langweilig wird, taucht wieder etwas Interessantes auf, wie zum Beispiel die Amboy Salt Ponds. Ein paar dieser leuchtend türkisen Salzabbauteiche sind direkt an der Amboy Road nahe dem Ort Amboy, der auch Namensgeber für den in der Nähe liegenden |
Roys Route 66
|
Vulkankrater ist. Dieser konnte uns nicht locken. Dafür wollten wir das bereits vom Weiten sichtbare Werbeschild von Roy´s Cafe und Motel fotografieren. Gilt es doch als eines der Wahrzeichen der "Mother Road", der Route 66. Nur wenige Meter weiter dann auch |
Roys und Mother Road Route 66
|
ein aufgemaltes Zeichen der Route 66. Wegweiser versuchen, einen immer wieder auf die Interstate 40 zu locken. Dieser Versuchung sollte man solange wie möglich wiederstehen. Irgendwann endet der National Trails Hwy, so die offizielle Bezeichnung dieses |
Colorado vom Hotelzimmer
|
Abschnittes der Route 66, in der Interstate 40. Von da aus ist es dann nur noch eine knappe Fahrstunde bis Laughlin. Wir haben uns das Aquarius ausgesucht. Schöne saubere Zimmer und auf freundliche Anfrage bekamen wir eines mit prächtigem Riverview. |
Colorado vom Hotelzimmer
|
Vom Bett aus auf den Colorado zu gucken hat schon was. Der Rest des Tages wäre eigentlich für den Pool verplant gewesen. Von unserem Zimmer aus konnte man auch den Poolbereich einsehen, die Massen an hyperaktiven Teenagern versprachen wenig |
Colorado vom Hotelzimmer
|
Ruhe, sodass unsere Pläne spontanen Entscheidungen weichen mussten. Das im Hotel befindliche Outback war erster Gegenstand neuer Entscheidungsfindung und schaffte es spielend, unseren Verdruss über verlorengegangene Poolruhe vergessen zu lassen. |
Colorado vom Hotelzimmer
|
Zum Casino, als auch zu den Nachbarcasinos gibt es nicht viel zu sagen, sie sind eher einfach gestrickt und funktional, es geht darum den Leuten möglichst schnell am Automaten oder Tisch das Geld aus der Tasche zu ziehen, sprich noch weniger Ablenkung als in |
Roadrunner und Waschbär
|
Las Vegas. Da Laughlin, wie bereits gesagt, lediglich als Basis dienen sollte - kein Problem. Das Einzige was wir einmal nutzten, war die kostenlose Fährverbindung nach Bullhead, so heißt die Ortschaft auf der gegenüberliegenden Flussseite. Ziel war, vom abendlichen |
Fähre über den Colorado
|
Licht der Hotels ein paar Aufnahmen zu machen. Nichtsahnend, dass in den Büschen am Ufer ein reges Wildleben zu finden ist, eine Horde Waschbären und verwilderte Katzen finden sich zur Dämmerung ein, um von ein paar Tierliebhabern gefüttert zu werden. Dabei |
Edgewater und Riverside
|
sind Schilder angebracht, die dringend darum bitten, Wildtiere nicht zu füttern. Wie auch immer, wir haben uns das Spektakel gerne angesehen. Dann genossen wir das Glitzern der bunten Hotellichter auf dem Colorado, bevor es wieder an das andere Ufer ging. |
Colorado Belle
|
Das Aquarius Buffet war ganz o.k., mehr aber auch nicht. An Laughlin werden wir uns wegen der schönen Aussicht vom Hotelzimmer erinnern, einen erneuten Besuch würden wir nur in Betracht ziehen, wenn der Ort als Basis für andere Vorhaben dienlich ist. |
|